„Psst, weitersagen“ Broschüre für Mädchen zum Thema Sexualisierte Gewalt

Pressemitteilung der LAG Frauennotrufe in RLP

Foto der Broschüre für Mädchen zu Sexualisierter Gewalt "Psst, weitersagen“

 

Landesarbeitsgemeinschaft der autonomen Notrufe in Rheinland-Pfalz
c/o Notruf und Beratung für vergewaltigte Frauen und Mädchen Mainz e.V., Walpodenstraße 10, 55116 Mainz, T.: 06131-221213,e-mail: notruf [at] frauenzentrum-mainz [dot] de (info)@frauennotruf-mainz.de; www.frauennotruf-mainz.de
 
Pressemitteilung
 
„Psst, weitersagen“ Broschüre zum Thema Sexualisierte Gewalt soll Mädchen helfen
Mit der neuen Broschüre „Psst, weitersagen“ für Mädchen zum Thema sexualisierte Gewalt möchten die zwölf Frauennotrufe in Rheinland Pfalz Informationen an jugendliche Mädchen zum Tabuthema geben und Hilfen für Wege aus der Gewalt aufzeigen.
„Der Titel macht deutlich, dass es sehr schwierig ist über sexuelle Gewalt zu sprechen und zeigt gleichzeitig, wie wichtig es ist darüber Bescheid zu wissen,“ stellt Ilga Schmitz vom Frauennotruf Speyer fest. „Dass Mädchen Täterstrategien durchschauen und erkennen können wann und wie sexuelle Übergriffe stattfinden und sie somit eher verhindern können, ist unser größtes Anliegen.“
Die umfangreiche Informationsbroschüre klärt zu verschiedenen Formen von sexualisierter Gewalt auf: in der Familie, in Liebesbeziehungen, im Internet, unter Verabreichung von K.O.-Tropfen und zum Thema Stalking und gibt in jugendgerechter Weise Tipps, was Mädchen zu ihrem Schutz tun können und wo es Hilfe und Unterstützung holen gibt. Die Illustrationen von Wen-Do Trainerin Ka Schmitz machen die Inhalte plastisch und sind dadurch auch für jüngere Mädchen ab ca. 12 Jahren ansprechend. Auch das DIN A 8 Format soll dazu beitragen, die Broschüre „mal eben“ in die Tasche stecken zu können.
Die Mitarbeiterinnen der Fachstellen zum Thema Sexualisierte Gewalt versprechen sich von der mädchenspezifischen Veröffentlichung und Verbreitung eine niedrigschwellige Aufklärung und einen einfacheren Zugang zu den Unterstützungsmöglichkeiten.
„Dafür ist es natürlich wichtig, dass sie kostenlos verteilt werden kann,“ freut sich Monika Raab vom Frauennotruf Ludwigshafen. „Das ist durch die finanzielle Unterstützung von der Leitstelle Kriminalprävention, dem Jugend-Ministerium, der Hannah-Stiftung und der ehemaligen Gleichstellungsministerin Jeanette Rott-Otte möglich!“
Die Broschüre steht unter http://www.frauennotruf-mainz.de/lag-rlp/index.php als Download zur Verfügung und kann über jeden der zwölf Frauennotruf im Land bezogen werden: http://www.frauennotruf-mainz.de/lag-rlp/adressen.php.
 
Verantwortlich für den Inhalt: Anette Diehl, Frauennotruf Mainz